Cooking means Creativity

Creativity is the way I share my soul with the world. This quote by Brene Brown pretty much exactly expresses how I feel. My blog is supposed to be like a medium, a way to share my "creations" with the outside world. What I want to say and how I feel, my own personal creativity is what ends up in my photographs, my designs, my illustrations, texts and the creation of new recipes. Creativity has so many layers and it motivates me every single day.

Das Wort Kreativität hat seinen Ursprung im lateinischen ‚creare’, was nichts anderes wie gebären, schaffen bzw. erschaffen heißt. Wenn man diesen Begriff ins Deutsche übersetzt, kommt man zu der Formulierung „schöpferische Fähigkeit“ bzw. „schöpferisches Denken“.

Brene Brown ist übrigens eine US-amerikanische Wissenschaftlerin, die mich mit ihren Forschungen und Schriften zur Lebensführung fasziniert und motiviert. Am besten ihr schaut euch mal ihre TEDx Talks an oder lest ihre Bücher „Die Gaben der Unvollkommenheit: ‚Lass los was du glaubst, sein zu müssen, und umarme was du bist. Leben aus vollem Herzen’ (Engl.: The Gifts of Imperfection: Let Go of Who You Think You're Supposed to Be and Embrace Who You Are.) oder ‚Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden.’( Engl.: Daring Greatly: How the Courage to Be Vulnerable Transforms the Way We Live, Love, Parent, and Lead.)

Rezepte-Entwicklung

„... Lamm und Aprikosen gehören zu jenen Kombinationen, deren Beziehung nicht lediglich komplementärer Natur sind, sondern von einer höheren Schicksalshaftigkeit zu künden scheint – von einem Geschmack, den nur Gott erfunden haben kann. Solche Kombinationen besitzen alle Eigenschaften einer logischen Entdeckung: Eier mit Speck, Reis mit Sojasauce,Sauternes mit Gänseleber, weiße Trüffeln mit Pasta, Beefsteak mit Pommes frites, Erdbeeren mit Sahne, Lammfleisch mit Knoblauch, Armagnac mit Dörrpflaumen, Portwein mit Stilton, Fischsuppe mit Rouille, Huhn mit Pilzen; für den leidenschaftlichen Erforscher der Sinne wird das erste Erleben jeder dieser Kombinationen Auswirkungen haben, die sich denen der Entdeckung eines neuen Planeten durch einen Astronomen vergleichen lassen.“ – John Lanchester, Die Lust und ihr Preis

Wenn man viel kocht und ständig diverse neue Speisen probiert, weiß man irgendwann genau, welche Kombinationen gut harmonieren. Manche beruhen wie John Lanchester richtig sagt einfach auf einer höheren Schicksalshaftigkeit.

Kürzlich hat dmBio uns nach Sonnhausen in der Nähe von München in das schöne Bio-Hotel Gut Sonnenhausen eingeladen. Und dort ging es auch einen Tag lang nur um kreative Rezeptentwicklung. Alle eingeladenen Blogger, mit dabei auch meine liebe Kollegin Karin von Geschmacksmomente, mussten mehrere Zettelchen ziehen, auf denen Begriffe wie ‚einfach’, ‚Abend’, ‚Mittag’, ‚Knoblauch’, ‚Hirse, ‚Topinambur’, ‚Tofu’ usw. stand. Passend zu diesen Begrifflichkeiten wählten wir dann frische und dmBio Zutaten aus, überlegten uns kreative Rezepte und machten uns gleich an die Zubereitung. Grundzutaten wie Gewürze, Salz, Pfeffer und Olivenöl durfte man hinzunehmen, auch ein wenig schummeln war erlaubt und noch ein paar ergänzende Zutaten. Meine Ausbeute mit Topinambur, Lauch, Knoblauch und Naturtofu schien eine echte Herausforderung – nicht nur geschmacklich, sondern auch farblich. So überlegte ich mir, wie ich ein wenig Farbe in das Ganze bringen könnte; das brachte mich auf eine Kurkuma Marinade für den Tofu, verfeinert mit Thymian und Olivenöl. Dazu kochte ich schwarze Belugalinsen und verlieh dem Salat mit roten Apfelwürfeln einen Frische- und Farbenkick. Den Topinambur schnitt ich mit der Schale (denn darin stecken alle Vitamine) in Würfel und schmorte sie, verfeinert mit Salz, Rosmarin und etwas Olivenöl, für ca. 30 Minuten im Ofen.

Später sollten wir uns noch an ein Dessert wagen. Dafür zauberte ich ein Schicht-Glas mit einer Vanille-Quark-/Topfencreme, einer Quinoa-Kakao Creme, mit frischen Beeren und Minze.

Wenn ihr mal in der Nähe von München seid, schaut unbedingt beim Gut Sonnhausen vorbei – ist eine ca. 45-min-Autofahrt von der Innenstadt entfernt.

Die obere Hälfte der Fotos sind von meiner lieben Blogger Kollegin Karin mit ihrem bezauberneden Foodblog Geschmacksmomente.

logo

Beluga Lentils with Fried Tofu and Roast Jerusalem Artichoke
4 Portions

Ingredients:

Ingredients for the salad:

  • 2 Jerusalem artichokes
  • sprigs of rosemary
  • 1 garlic clove
  • 180g Beluga lentils
  • 200g Tofu
  • sprigs of thyme
  • 1 TBSP turmeric
  • salt
  • ½ leek
  • 1 apple
  • 3 TBSP olive oil
  • juice of 1/2 lemon
  • 1 handful pecans
  • 2 TBSP white sesame seeds

Ingredients for the raspberry dream in a layered jar
Ingredients for the curd

  • 200g curd
  • 250g sour cream
  • 1 TBSP maple syrup
  • 1 packet Bourbon vanilla sugar
  • ½ packet (or fresh) lemon zest

Ingredients for the chocolate mousse:

  • ½ jar dark chocolate cream
  • 4 TBSP coconut oil
  • 5-6 TBSP quinoa, cooked
  • 3 TBSP cranberries

For the garnish:

  • fresh raspberries
  • fresh mint

Preparation:

Preparation for the salad:

  1. Preheat the oven to 180°C (upper/lower). Wash and cube the artichoke, unpeeled. Peel the garlic. Put the artichoke cubes into an ovenproof form, add the whole garlic cloves, drizzle with olive oil, add some salt and the rosemary sprigs and roast in the oven for around 30 minutes or until golden.
  2. Bring lightly salted water to a boil for the lentils and cook until done. Finely chop the leek. Cube the tofu and combine with the leek, salt, turmeric, olive oil and thyme. Cube the apple, unpeeled.
  3. Make a dressing from the olive oil, lemon juice and salt. Fry the pecans and sesame seeds in a dry pan until fragrant.
  4. In a pan, fry the marinated tofu in a little oil together with the leek.
  5. Drain the leeks and serve on a plate with the tofu cubes, artichoke and apple. Drizzle over the dressing and garnish with the sesame seeds, pecans and herbs.

Preparation for the raspberry dream in a layered jar: 

  • Melt the chocolate cream and coconut oil in a pot. Mix in the quinoa and cranberries until well combined and put the cream in the freezer until it has hardened a bit (around 15 minutes).
  • Combine the rest of the ingredients for the curd.
  • Remove the chocolate cream from the freezer. Into small dessert jars, spoon 2 tablespoons curd, layer with raspberries and top with 2 tablespoons chocolate cream. Repeat once. Garnish with more raspberries and a mint leaf.