logo

Burger & Sandwich glutenfrei

[Werbung] Als bereits langjähriger Zöli (so nennen sich Menschen mit Zöliakie untereinander) habe ich unterwegs eigentlich immer zumindest einen Snack, etwas Stärkendes oder Erfrischendes in meiner Handtasche - glutenfrei versteht sich. Meine Philosophie lautet nämlich: ‚Better safe than sorry‘. Denn für uns Zölis kann es auf längeren Strecken und in unterschiedlichen Umgebungen manchmal wirklich schwierig sein, etwas Glutenfreies oder Passendes, sprich Essbares aufzutreiben. Und natürlich wollen auch wir von Zeit zu Zeit lieber herzhaft in einen Riegel, Snack oder ein Brötchen beißen, als nur Obst, Salat und Mais zu futtern.
arrow down

Karotten-Apfel-Nuss Loaf

Wer kennt den klassischen saftigen Rübli-Nuss Kuchen nicht? Als Teenager habe ich diesen Kuchen immer nach einem Schweizer Rezept von Betty Bossi gebacken. Ich hatte eine ganze Sammlung von ihren Rezepten. Noch heute mag ich Karotten bzw. Gemüse und Apfel im Kuchen sehr gern – ob Karotten, Zucchini, Kürbis oder Rote Beete. Gemüse macht den Kuchen einfach immer saftiger.

Glutenfreie-Birnen-Ziegenfrischkäse Pizza

[Werbung] Meine Familie und meine engen Freunde wissen, dass ich Pizza wirklich gerne mag. Es kann dann auch gut sein, dass ich kurz übertrieben aufgeregt werde, wenn ich irgendwo unterwegs glutenfreie Pizza entdecke. Letzthin passierte mir das auf unserem Surf Roadtrip in Frankreich. Es war unser letzter Abend vom Trip und zuvor hatten wir täglich mit unserem kleinen Gaskocher vor dem Campervan gekocht. Dieser Abend bescherte uns aber glutenfreie Pizza und einige Glücksgefühle.

arrows down home-about-eva-fischer
Mehr erfahren über
signatur
und ihre Liebe
zu gutem Essen

LOVEMBER

November 2018

Einmal mit den Augen geblinzelt und es war November. Eigentlich wollte ich monatlich ein Editorial schreiben – vor allem nach diesem unendlichen Sommer. Doch kaum Herbst, ging es Schlag auf Schlag: Neue Herausforderungen, spannende Projekte. Denn so ist das mit der Selbstständigkeit – immer für eine Überraschung gut. Da gibt es Zeiten, in denen man kaum weiß wo man geht und steht, 10-12 Stunden an sieben Tagen der Woche. Dazwischen kann es auch ganz ruhig werden – verdächtig ruhig. Diese Zeit kann man dann gar nicht so genießen, da auch eine Unsicherheit hinsichtlich der Auftragslage mitschwingen kann. Aber genau das macht die Selbstständigkeit aus – die Freiheit, die Spontanität, der eigene Boss sein und das Vertrauen.

Ich habe den Sommer in vollen Zügen genossen. Habe mich im September mit einer Freundin auf den Weg nach Spanien und Frankreich gemacht, um dort die Wellen zu jagen. Wir fuhren die Küste mit einem Camper Van ab, machten überall Halt, wo es und gefiel, kochten Abendessen auf dem Gaskocher und philosophierten übers Leben.

Nachdem ich im Sommer viel unterwegs war und meine neue Wohnung kaum genießen konnte, spürte ich im Herbst das große Bedürfnis, einfach nur zu Hause zu bleiben.

Nun bin ich endlich daheim – und mein geliebter Winter ist auch fast da. Spätestens, wenn die ersten Schneeflocken fallen, werde ich zum Kind. Jemand, der mindestens so sehr auf Winter steht wie ich, in meinen Augen einer der besten Food Journalisten, einer, der Dinge auf so bezaubernde und treffende Weise beschreiben kann wie kaum ein anderer, ist für mich Nigel Slater. Seine Worte nehmen mich immer auf eine kleine Reise mit. Und so habe ich mir seine einleitenden Worte aus seinem neuen Kochbuch ‚Das Winter Tagebuch‘ für diesen Schluss geborgt:

 

‚Das eisige Prickeln im Gesicht, wenn man hinaustritt in die frostige Luft. Das durchdringende Brennen in den Nebenhöhlen, wie Wasabi. Die Augen glänzen, die Ohren klingen. Die Kälte rauscht in den Kopf, stimulierend, stärkend, lebenswichtig. Der erste Kälteeinbruch ist erfrischend, wie der Sprung in einen eisigen Teich nach der langen Sommersauna. Der Winter fühlt sich an wie ein Neuanfang, zumindest für mich. Ich sehne mich nach diesem eisklaren Leuchten, nach Himmeln aus blassblauem und mattgrauem Licht – das ruhig und sanft, aber auch frisch und knackig ist. Die erstickende Luftlosigkeit des Sommers entkommen, habe ich wieder mehr Energie. Der Winter ist wieder da. Ich kann wieder atmen.‘

In diesem Sinne, genießt die klirrende Kälte, die klare Luft und atmet tief ein!

Eure Eva

Meine Kochbücher

montage
Unsere Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.