Hello, Indian Summer!

[Werbung] Ach, der Spätsommer! Ich liebe ihn! Die angenehmen Temperaturen und der Geruch der Luft, das warme und besondere Licht und die Reife der Obstsorten, Äpfeln, Birnen, Weintrauben. Die Tage sind herrlich warm und manchmal sogar heiß, die Sonne hat noch Kraft, und in den Nächten kühlt es ab.

Sicherlich kennt ihr den Begriff ‚Altweibersommer‘. Was ich mich gefragt habe: Bezeichnet Spätsommer, Altweibersommer und Indian Summer die gleiche Jahreszeit? Meine Recherche ergab, dass der Unterschied meteorologischen Ursprung hat. Den Altweibersommer, den man mit dem kanadischen ‚Indian Summer‘ vergleichen kann, ist eine Schönwetterperiode zwischen Mitte September und Anfang Oktober. Die südlichen oder östlichen Winde bringen trockene Warmluft nach Mitteleuropa – so ist es tagsüber sommerlich warm und die Nächte werden klar und kühl. Die Bezeichnung kommt von den Fäden der Jungspinnen, die in der Herbstluft schweben: Das hauchdünne, aber überaus stabile Silbergrau der Spinnweben erinnert an das lange Kopfhaar alter Frauen – deshalb Altweibersommer.

Der Spätsommer beschreibt eine Entwicklungserscheinung in der Natur. Die letzten Früchte reifen, die zweite Heuernte wird eingefahren und die Getreideernte abgeschlossen. Der Spätsommer bzw. Indian Summer schenkt dem Sommer mit seinen warmen Temperaturen das Grand Finale.

Ich mag alle Jahreszeiten sehr gerne, aber Spätsommer oder auch Herbstanfang – meteorologisch gesehen – ist eine meiner Lieblingszeiten. Vor allem in den Bergen. Es gibt keine bessere Zeit für Wanderungen. Besonders angetan bin ich von der Vegetation, wenn sich die Blätter der Laubbäume färben und sich das Heidekraut entlang der Wanderwege von seiner schönsten Seite zeigt. Für mich als Fotografin, ein wahrer Augenschmaus.

Wandern im Spätsommer / Indian Summer

Der Spätsommer / Indian Summer steht fürs Wandern – zumindest für mich. Schon früher, als ich noch klein war, genossen wir als Familie an den ersten Schulwochenenden Ausflüge in die Höhe oder ins Gebirge. Je älter ich werde, desto mehr sehne ich mich danach.

Wenn ich meinen Koffer packe und Richtung Vorarlberg fahre, ist es genau Zeit dafür: die kühle Luft in den Morgenstunden, die angenehmen Temperaturen am Nachmittag und das Wandern. Dazu die besondere Atmosphäre, die jeder anders intensiv wahrnimmt. Für mich ist das mit den schönsten Erinnerungen und Eindrücken verbunden.

Hier in Wien liebe ich die Heurigen im Spätsommer und die Spaziergänge durch wunderschöne Weinberge, die ihre Farbenpracht entfalten. Pralle Reben, die auf die Lese warten und tolle Weinfeste und Weinwanderwege.

Zu dieser Zeit muss ich immer an das inspirierende Gedicht von Rainer Maria Rilke denken...

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke (Paris 1902)

A g’scheite Jausn am Berg

Was sich wohl nie ändern wird? Die gute alte Jause, die man beim Wandern dabeihat, das lustvolle Auspacken und Teilen mit seinen „Weggefährten“. In der Schule haben wir meist schon zwei Tage vor dem Wanderausflug darüber gesprochen, was wir alles als Jause einpacken werden. Damals waren es noch sehr ungesunde Sachen, die nur bei dieser Gelegenheit in ganzer Breite erlaubt waren: Wurstsemmel, Knabbernossi, Gummibären oder Zuckerl, Mannerschnitten, Nussini, Balisto, süße Fruchtgetränke, Schokolade usw. Heutzutage unvorstellbar – zumindest für mich, wenn ich an eine ausgewogene und nahrhafte Jause denke. Denn Wandern zählt bei mir einerseits zur sportlichen Aktivität und anderseits zum Genuss. Ich möchte meinem Körper die nötige Energie zuführen und gleichzeitig diese Mahlzeit am Berg voll auskosten. So planen Freunde und ich bewusst Pausen mit einem kleinen Picknick am Berg ein und jeder nimmt etwas Selbstgemachtes mit – seien es Müsliriegel, Banana Bread oder ganze Mahlzeiten, wie z.B. meine Green Zoodle Bowl, die man wunderbar am Vortag herrichten kann und im leichten Behälter/ Tupperware mitnimmt. Dafür eignen sich die Produkte von Simply Good sehr gut, da sie in wenigen Minuten genussfertig sind. In Simply Good stecken frische Zutaten ohne den Zusatz von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen. Das tolle daran ist, dass es so viele Zubereitungsarten gibt und man im Handumdrehen ein tolles Gericht gezaubert hat.

Durch das grüne Gemüse und den Nusscrunch ist meine Grüne Zoodle Bowl das ideale Sportgericht und versorgt den Körper mit den nötigen Nährstoffen.

Disclaimer: Das in diesem Artikel vorgestellte Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies ist ein sponsored Post.

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Green Zoodle Bowl
2 Personen

Zutaten:

  • 3 Knoblauchzehen
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 150 g bunte Cherrytomaten
  • 1 Pckg. (250 g) Simply Good Zoodles
  • Salz
  • 1 Pckg. (340 g) Simply Good Grünes Gemüse
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Sesam
  • ½ TL Chiliflocken
  • 1  Avocado
  • 2 EL (glutenfreie) Sojasauce
  • 1 EL Fischsauce
  • 2 EL Erdnussmus
  • Saft einer Limette
  • Schwarzer Pfeffer
  • ½ Bund Minze

 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze (200°C Umluft) vorheizen. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch, Cherrytomaten und Simply Good Green Gemüse darin ca. 5 Minuten rundum anbraten. Etwas salzen.
  2. Zucchini Nudeln / Zoodles 30 Sekunden lang mit heißem Wasser abbrausen.
  3. Für den Nusskrokant Cashewnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Honig, Sesam und Chiliflocken (je nachdem wie scharf man es gerne mag) hinzugeben und so lange rösten bis die Masse zusammenklebt.
  4. Avocado entkernen und Fruchtfleisch in feine Scheiben schneiden. Aus Soja- und Fischsauce, Limettensaft und dem Erdnussmus ein cremiges Dressing erstellen.
  5. Zucchininudeln mit dem Pfannengemüse in eine Schüssel geben, mit dem Dressing marinieren und alles gut vermengen. Alles auf tiefen Tellern, in einer Bowl oder in einer Jausenbox anrichten und servieren.