Inspiration № 1 – FOLK’s Bowl

Woher holt ihr euch eure Inspiration? Was sind Kraftorte für euch? Gibt es Erinnerungen, die euch sofort Wärme vermitteln? Während ich euch das frage, bin ich gedanklich schon an meinem persönlichen Kraftort. Ich hole mir meine Inspirationen auf Reisen und es gibt kein anderes Land, das mich mehr und immer wieder aufs Neue beflügelt und mich begeistert wie Australien.

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als ich mit meiner Gastschwester Alicia mit unserem ausgeliehenen Camper Van, zwei Surfbretter hinten geladen, lautstark zu Tash Sultana singend an einem entzückenden Café vorbei gefahren bin. Mitten in den Lärm und den Bandsound schrie ich übermütig: ‚Hey sis, let’s stop here and check out this place‘.

Dass wir uns verfahren hatten und eigentlich nur spontan hier vorbeifuhren, konnte kein Zufall sein. Wie es meiner Meinung nach auch sonst keine Zufälle gibt. Man muss einfach stark auf den Flow vertrauen. Da fällt mir gerade wieder mein Mantra ein „Don’t push the river, it flows by itself‘. Aber das ist eine andere Geschichte. Zurück zu dem bezaubernden Café, das mich bereits von außen in seinen Bann zog. Folks – übersetzt ‚Leute‘. Ein Bungalow inmitten der ‚Woods‘. Im Nachhinein erfuhr ich, dass es sogar im Good Food Guide zu den Top 20 Besucher-Destinationen in Australien zählt. Kein Wunder, denn das Essen hier ist abgöttisch gut und gesund und die Rezepte enorm kreativ und smart zubereitet. So etwas fasziniert mich einfach unheimlich. Wie man so eine Wohlfühloase schaffen kann und so viel Liebe ins Detail setzt, mit so viel Herzblut Rezepte und Gerichte fabriziert. Die Bowls bei Folks sind ein Zusammenspiel vieler Komponenten und jede Zutat für sich ist geschmackvoll, wie zB die FOLK nourishing bowl of toasted & spiced organic brown rice, quinoa & raisins, cumin roasted pumpkin, tahini slaw, hummus, kraut, garden herbs and baby greens’. You know what? It was seriously to die for.

Inspiration FOLK

Und genau diese Bowl, diese Erinnerung und diesen Geschmack habe ich für immer in mir abgespeichert und wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten. An grauen Wintertagen in Wien denke ich einfach an diese Bowl, an das FOLKS, an das glutenfreie Banana Almond Bread, das ich nach der Bowl genoss, und den herrlichen selbstgemachten Kefir namens ‚House Brewed Vanilla & Strawberry Kefir’ und den ‚Iced Hibiscus Lavender, Citrus, Ginger Tea’.

OK, ich höre nun lieber auf über dieses Café und die Speisen zu schreiben, weil ich ansonsten richtig Fernweh bekomme. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht widerstehen konnte und einen Flug nach Down Under gebucht habe. Ende März geht’s los und der Plan ist, zuerst einmal Byron Bay zu besuchen, mit dem Van bei Folks vorbeizufahren, neue Inspirationen sammeln und euch davon zu berichten. Ich verspreche euch, dass ihr dann nicht ein Jahr auf das Rezept warten müsst.

Also wenn ihr Interesse habt, könnt ihr ab Ende März meine Reise nach Australien, genauer Byron Bay, Tasmanien, Sydney und dann die Süd- und Nordinsel von Neuseeland auf Instagram und sicher auch hier in Rezepteform verfolgen. Ach, ich bin ja schon so aufgeregt. Genießt meine eigene Interpretation der Bowl und lasst mich wissen, ob sie euch auch so überzeugt wie mich.

logo

FOLK’s nourishing Bowl
2 Bowls

Zutaten:

Zutaten für 2 Personen:

Zutaten für den gerösteten Kürbis:

  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 2 TL Honig
  • 1-2 TL Kurkuma
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • 2 EL Sesam

Zutaten für den Pilaf-Reis:

  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Kurkuma
  • 1 Msp. Kardamom
  • 25 g Rosinen
  • 100 g Basmatireis
  • 100 g Quinoa Tricolore
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für den Krautsalat mit Avocado:

Zutaten für das Dressing:

  • 1 Stück frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Limette
  • 3 EL Reisessig
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Erdnussbutter oder Tahini
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Kokosblütenzucker

Zutaten für den Krautsalat:

  • ¼ Kopf Weißkraut
  • ¼ Kopf Rotkraut
  • 1 Paprikaschote
  • 1 Karotte
  • 1 Apfel
  • 1 Avocado

Sonstige Zutaten:

  • 150 g Hummus
  • 2 EL Schwarzer Sesam
  • Essbare Blüten nach Belieben
  • 2 Radieschen
  • 2 Handvoll Rucola bzw. Salatblätter nach Wahl

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180° C Umluft) vorheizen. Kürbis schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Kürbis auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, Kurkuma darüber streuen und mit Olivenöl und Honig beträufeln, salzen und mit Sesam bestreuen und im vorgeheizten Ofen ca. 30-35 Minuten garen.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und fein hacken. Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Kurkuma und Kardamom hinzugeben und kurz anrösten. Rosinen, Reis und Quinoa hinzugeben und eine weiter Minute anrösten. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und mit 400 ml Wasser nach und nach aufgießen, bis der Reis gar ist (ca. 10-15 Minuten, wie bei Risotto).
  3. Für das Dressing des Krautsalats Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken und in eine Schüssel geben. Restliche Dressingzutaten hinzugeben und alles gut vermengen.
  4. Weiß- und Rotkraut in feine Scheiben schneiden. Paprika halbieren, entkernen und in dünne Stifte schneiden. Karotten schälen und ebenfalls in dünne Stifte schneiden. Apfel entkernen und in sehr dünne Scheiben schneiden und diese nochmal halbieren. Avocado schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden.
  5. Das geschnittene Gemüse in Schüsseln aufteilen und mit dem Dressing beträufeln. Radieschen in feine Scheiben schneiden. Schwarzer Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  6. Kürbis aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit Pilaf-Reis, Krautsalat, Radieschen, Hummus, Rucola und Schwarzem Sesam garniert anrichten. Nach Belieben mit essbaren Blüten dekorieren.