Kokos-Beeren Ice Pops

Zucker ist so eine Sache. Heiß geliebt oder gehasst, viel diskutiert und mit vielen Ersatz-Optionen zum raffinierten Zucker. Generell gilt, dass egal welche Art von Zucker, ob raffiniert, nicht raffiniert, Fruchtzucker, Süßstoff etc., er für unseren Körper nicht gut ist. Allerdings enthalten natürliche Zuckerarten, die nicht raffiniert sind, mehr Nährstoffe.

Oft essen wir unbesonnen zu unterschiedlichsten Tageszeiten, nur um unseren Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten. Das Mittagstief wird mit einem Stück Schokolade oder einem zuckerhaltigen Snack kompensiert. Weiß ich aber, wie ich ein Energietief vermeide oder behebe, so kann ich auf leere, nährstofflose Nahrungsmittel leicht verzichten. Alles eine Gewohnheitssache und zuerst natürlich eine Entwöhnung. Du wirst sehen – schon nach kurzer Zeit schwinden zuckerhaltige und ungesunde Lebensmittel aus deiner Ernährung und du bist voller Energie und Tatendrang.

Wenn der Körper beispielsweise nach etwas Süßem – eigentlich Zucker – „verlangt“, reicht oft schon eine kleine Energiekugel, die durch den vollen Gehalt von beispielsweise Datteln, Nüssen, Kokos und Kakao sättigt und stimuliert.

Mein Tipp: Miste deinen Küchenschrank, deinen Kühlschrank und dein Tiefkühler aus und verabschiede dich von ungesunden Fertigprodukten, stark Zucker- und fetthaltigen Produkten. Ersetze gewohnte ungesunde Snacks mit gesunden und zuckerreduzierten Lebensmitteln.

Nach einer Weile schmecken einem Fertigprodukte oder Süßigkeiten mit viel Zucker, raffiniertem Mehl und viel Butter nicht mehr. Der Gaumen verändert sich. Das bedeutet aber nicht, dass man auf Köstlichkeiten verzichten muss. – Vielmehr, dass man diese Leckereien mit anderen nährstoffdichten Zutaten zubereitet, die einem gut tun, Energie schenken und lange satt halten.

Alternative Zuckerarten

Ich persönlich verwende zum Backen und in meiner Küche folgende Zuckerarten:

  • Honig
  • Ahornsirup
  • Kokosblütenzucker
  • Birkenzucker
  • Datteln zum Süßen
  • Bananen zum Süßen

Datteln

Ich bin ein riese Fan von Datteln. Besonders gerne mag ich die großen, fleischigen und sehr süßen Medjool Datteln. Datteln enthalten viel Zucker, der aber leicht verdaulich ist. Zudem stecken sie voller Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Kupfer, jeder Menge Ballaststoffen sowie B-Vitaminen.

Der hohe Gehalt an Ballaststoffen wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.

Ich bin auch ein großer Fan von Früchten und finde, dass diese ruhig täglich in den Speiseplan integriert werden sollten. Und bevor ich die braunen Bananen wegwerfe, verarbeite ich sie lieber als Zuckerart in meinen Süßspeisen oder Shakes.

Honig

Honig ist ideal zum süßen von Speisen und gleichzeitig Naturmedizin. Auch wenn sein Hauptbestandteil Zucker ist, ist er in der Kombination aus Frucht-, Trauben- und Malzzucker, besser verträglich als andere Zuckerarten. Im Honig finden sich außer vielen Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Spurenelementen und Aminosäuren auch antibiotisch wirkende Stoffe, wie Inhibine. Auf Wunden aufgetragen wird es heilend. Er tut wohl bei Magen-Darm-Trakt Beschwerden und wirkt allgemeint auf unseren Organismus beruhigend.

Zucker – ein Kohlenhydrat

Welche Kohlenhydrate sollten wir zu uns nehmen?

Zu den Kohlenhydraten zählen einfache Kohlenhydrate wie weißer und brauner Zucker, Honig und Ahornsirup. Dann gibt es die weißen komplexen Kohlenhydrate wie Nudeln, Mehl, Reis, Brot und Zerealien. Komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornmehl bestehen ebenfalls aus den eben genannten Lebensmitteln. Eine wichtige Kohlenhydrate-Gruppe stellt Obst und Gemüse dar, wie z.B. Kartoffeln, Karotte, Süßkartoffeln, Rüben und Pastinaken.

Am besten sind für uns komplexe Lebensmittel, die langsamer aufgeschlossen werden und unser Energieniveau gleich halten. Besonders gut sind Vollkornprodukte, da diese vom Körper langsamer verdaut werden und viele Ballaststoffe enthalten. Einfache Kohlenhydrate sollte man bestmöglich meiden oder nicht so oft in den Speiseplan integrieren, da sie leere Kalorien sind und unserem Körper zwar schnelle Energie liefern, aber im Nachhinein mit einem Energiesturz das Gegenteil bewirken.

Merkur macht momentan gerade auf unseren Zuckerkonsum mit dem Hashtag #dubistzucker aufmerksam. Dazu habe ich zwei Rezepte mit wenig Zucker kreiert – aber jeder der mich kennt und meinen Blog regelmäßig verfolgt weiß eh, dass ich ohnehin nur mit alternativen Zuckersorten koche und backe und wenig Zucker generell verwende.

Disclaimer: Das in diesem Artikel vorgestellte Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies ist ein sponsored Post.

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Kokos-Beeren Ice Pops
5 Ice Pops

Zutaten:

  • 250 g frische Erdbeeren
  • 2 EL Honig
  • 350 ml Kokosnussmilch
  • 1 Handvoll geröstete Kokosflocken
  • Mark einer Vanilleschote
  • Nach Belieben Gewürzblüten, Kokosflocken oder gehackte Pistazien für die Deko

Was du sonst noch brauchst: Ice Pop Formen

Zubereitung:

  1. Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Ein paar geschnittenen Erdbeeren auf die Seite geben und die restlichen in einer Pfanne mit dem Honig zum köcheln bringen. So lange kochen, bis die Erdbeeren weich sind, anschließend von der Platte nehmen und mit einer Gabel zerdrücken und etwas auskühlen lassen.
  2. Nun die gerösteten Kokosflocken mit der Kokosmilch und der Mark der Vanilleschote gut verrühren.
  3. Zuerst die paar Erdbeeren (die anfangs auf die Seite geben wurden) in die Ice Pop Form geben (außer man mag es vorne rund haben, dann gleich die Kokosmilch eingießen und die Erdbeeren nachher mittels eines Spießes nach unten drücken), etwas Kokosmilch aufgießen, anschließend die Erdbeermasse darauf gießen und mit der Kokosmilch abschließen. Diesen Vorgang bei jeden Ice Pop Form wiederholen.
  4. Je nach Belieben kann man die Ice Pops noch mit Gewürzblüten, Kokosflocken oder gehackten Pistazien dekorieren. Nun Holzstiel in die Form drücken und das Eis über Nacht in den Tiefkühler geben.