Crunchy Brokkoli-Salat mit Cranberries

Um ehrlich zu sein: Ich war noch nie ein riesen Fan von Brokkoli, und am besten schmeckte er mir meist mit gerösteten Semmelbröseln. So, wie er zu Hause gerne als Beilage zubereitet wurde. Aber ich denke, sein fades Image hat der Kohl, der genau betrachtet ja eine Naturschönheit ist, längst abgelegt. Spätestens seit dem Grünen Smoothie Hype und der – wenig bekannten – Tatsache, dass er roh fantastisch schmeckt.

Ja, Brokkoli kann man roh essen. Wenn ich Leuten von meinem genialen, knackigen Brokkolisalat mit rohen Röschen erzähle, werde ich manchmal etwas entgeistert angeschaut. „Was, Brokkoli kann man auch roh essen?“. Die Frage wird natürlich nicht aus der Rohköstler-Ecke gestellt, die sicherlich auch mit ein Grund ist, warum der Brokkoli wieder hoch im Kurs steht.

Und was macht den Brokkoli zum heimischen Superfood? Seine grüne Farbe stammt von seinem hohen Gehalt an Magnesium, welches besonders für unseren Stoffwechsel, unsere Muskeln und das Herz wichtig ist. Weiters enthält er zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, wie Flavonoide und Glucosinolate u.a., die wiederum krebshemmende Wirkung entwickeln. Brokkoli verfügt außerdem über einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die für unsere Verdauung gut sind.

Er ist ein gutes Antistressgemüse – im Winter ideal für unsere Schleimhäute – enthält sehr viel Vitamin C, schützt vor Erkältungskrankheiten und bringt uns so gut durch die kalte Jahreszeit.

Brokkoli ist reich an Kalium, das entwässernd und blutdrucksenkend wirkt. Zudem enthält er die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium sowie die Vitamine B1, B2, B6, E und Carotin (Provitamin A).

Übrigens sind nicht nur die feinen Röschen zum Verzehr geeignet, sondern auch der Strunk. Diesen aber besser kochen oder zum Rohgenuss sehr klein schneiden.

Cranberries lassen diesen Salat nicht nur optisch glänzen, sondern versorgen uns mit einer Menge gesunder Nährstoffe. Cranberries stammen aus Nordamerika und schmecken roh extrem sauer. Getrocknet oder gekocht, entfalten sie jedoch ihr leckeres süß-säuerliches Aroma.

Sie enthalten sehr viel Vitamin C sowie Eisen und sind deshalb gut geeignet für die Stärkung des Immunsystems. Wichtig für Frauen: Cranberries sind optimal, um Harnwegsinfektionen vorzubeugen oder auch zu lindern. Des Weiteren enthalten die Beeren sehr viele Antioxidantien, Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Im Brokkoli-Salat, in Kombinationen mit den Cashewnüssen, find ich sie einfach himmlisch.

Dieser Salat stammt aus meiner Superfoodreihe mit der Fotografin (c) Julia Stix. Food Styling und Rezeptentwicklung: Eva Fischer

logo

Crunchy Brokkoli-Salat mit Cranberries
4 Personen

Zutaten:

  • 2 Brokkoliköpfe
  • 4 EL Cashewnüsse
  • 1 rote Zwiebel
  • 100 g getrocknete Cranberries
  • 260 ml vegane Mayonnaise
  • 4 EL Weißer Balsamicoessig
  • 2 EL Rohrzucker
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Brokkoli waschen, in Röschen teilen und in eine Salatschüssel geben. Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Brokkoli, Zwiebel, Cranberries, Cashewnüsse und Mayonnaise in eine Salatschüssel geben. Aus Zucker, Essig, Mayonnaise, Salz und Pfeffer ein Dressing erstellen.
  3. Brokkoli mit dem Dressing marinieren, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.